Gelungenes Wanderwochenende des Albvereins auf der Burg Teck

Ein abwechslungsreiches Wochenende verbrachten die Mitglieder und Freunde des Albvereins bei ihrer jüngsten Ausfahrt zur Burg Teck. Neben bestem Wanderwetter und landschaftlichen Highlights wartete auf die Gruppe oben angekommen sogar eine echte Fußball-Legende.

Die zweitägige Tour startete für die Wandergruppe am Samstagnachmittag am Parkplatz Rauberweide. Von dort aus führte die erste Etappe über die geschichtsträchtige Ruine Rauber und den idyllischen Sattelbogen hinauf zur Burg Teck. Mit Pausen genoss die Gruppe die rund dreistündige Wanderung durch die Natur, bei der vor allem das sommerliche Wetter und die gute Stimmung im Vordergrund standen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen auf der Burg und einer erholsamen Nacht hoch über dem Tal ging es am Sonntagvormittag – bepackt mit vielen schönen Eindrücken – wieder auf den rund zweieinhalbstündigen Rückweg.

Das absolute Highlight des Wochenendes hoben sich die Wanderer jedoch für den gemütlichen Teil auf: Auf der Teck trafen sie zufällig auf den ehemaligen Fußball-Weltmeister und VfB-Stuttgart-Ikone Guido Buchwald. Der sympathische Ex-Profi nahm sich gerne Zeit für die Gruppe, was den Aufenthalt auf der Burg zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Nach diesem rundum gelungenen Wochenende steht für die Teilnehmer fest: Die nächste Tour des Albvereins lässt bestimmt nicht lange auf sich warten.

Familienwanderung „Rund um den Kirchturm“ am 14.06.2026

Auf Schusterrappen durch die Heimat: Familienwanderung des Albvereins Berkheim Unter dem einladenden Motto „Rund um den Kirchturm“ veranstaltete der Schwäbische Albverein Berkheim am vergangenen Sonntag, den 14. Juni, eine rundum gelungene Familienwanderung. Das Besondere an dieser Tour: Die Autos konnten getrost zu Hause stehen bleiben, da die Route bewusst in der direkten Umgebung gewählt wurde.
Bei bestem, trockenem Wanderwetter traf sich die gut gelaunte Gruppe morgens um 10 Uhr am Gemeindezentrum Berkheim. Von dort aus führte der Weg die Wanderer – darunter auch die jüngsten Vereinsmitglieder im Kinderwagen – über die idyllischen Felder hinüber zur Parksiedlung nach Ostfildern. Da die rund 9 Kilometer lange Gesamtstrecke weitgehend flach und bestens ausgebaut war, stellte sie für Groß und Klein kein Problem dar.
Ein absolutes Highlight für die Kinder war der ausgiebige Zwischenstopp auf dem Abenteuerspielplatz in der Breslauer Straße, wo nach Herzenslust getobt und geklettert wurde. Zum gemütlichen Abschluss kehrte die Berkheimer Wandergruppe im Hofcafé und der Weinstube Clauss ein, um sich für den Rückweg zu stärken.
Vollgepackt mit schönen Eindrücken aus der direkten Nachbarschaft ging es schließlich zurück nach Berkheim. Ein herzlicher Dank gilt Wanderführer Tobias für die tolle Organisation dieses rundum gelungenen Familientages!

Schweißtreibende Kulturfahrt nach Aalen am 28.06.2026

Unterwegs in Aalen: Ein „hitztorischer“ Stadtrundgang mit Oasen Berkheim / Aalen. Am vergangenen Sonntag unternahm der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Berkheim, eine erlebnisreiche Kulturfahrt mit dem MEX in die ehemalige freie Reichsstadt Aalen. Unter der bewährten Leitung von Koordinator Jürgen Gruß erlebten die Teilnehmer einen abwechslungsreichen und geschichtlich fundierten Stadtrundgang, der bei sommerlichen Temperaturen auch zu erfrischenden „Oasen“ der Stadt führte. Auf den Spuren des berühmten „Spions“ Erste Station der Gruppe war das Historische Rathaus mit seinem markanten Spionturm. Das im 14. Jahrhundert errichtete Gebäude, das heute das Urweltmuseum beherbergt, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Besonders fasziniert zeigten sich die Berkheimer von der Sage um den „Spion von Aalen“: Als einst ein kaiserliches Heer vor den Toren stand, schickte die Stadt ihren vermeintlich schlausten Bürger als Kundschafter los. Dieser stolperte jedoch geradewegs ins Lager des Kaisers und stellte sich treuherzig mit den Worten vor: „Ich bin der Spion von Aalen!“. Der Kaiser war so amüsiert über diese entwaffnende Offenheit, dass er der Stadt verzieh und friedlich abzog. Von der historischen Kunstuhr, die die Reichsstadt Nürnberg einst nach dem Stadtbrand von 1634 spendete, ist heute noch der markante Kopf des Spions im Turm zu bewundern. Historische Brunnen und alte Prachtbauten Direkt unweit des Rathauses bestaunte die Reisegruppe den Marktbrunnen von 1979 mit den detailreichen Wappenmotiven und einer Nachbildung der Kaiser-Joseph-I.-Figur. Weiter ging es zum geschichtsträchtigen Bürgerspital. Der im Jahr 1719 neu errichtete Fachwerkbau diente über die Jahrhunderte hinweg als Fürsorgeort, Kriegsgefangenenlager sowie als Altersheim und ist heute eine lebendige, generationenübergreifende Begegnungsstätte. Ein besonderer Blickfang war zudem das Haus Aißlinger (auch bekannt als „Brotstadel“): Mit seiner markanten rot-weißen Fassade gilt es als das älteste Haus der Stadt und wurde nach einem Brand 1949 originalgetreu wiederhergestellt. Auch das Bürgerhaus am Marktplatz 2 mit seiner einzigartigen Giebelmalerei und dem prächtigen Rokoko-Treppenhaus hinterließ bleibenden Eindruck. Moderne Kunst und gelungener Abschluss Wie lebendig Stadtgeschichte transportiert werden kann, bewunderte die Gruppe am Kunsthaus in der Ritterstraße 1. Hier hat eine Künstlergruppe der Hochschule Aalen in wochenlanger Arbeit die Fassade eines alten Lagerhauses gestaltet und die Meilensteine von der Steinzeit über die Römerbesiedlung bis hin zur Gegenwart eindrucksvoll verewigt. Ebenso beeindruckte der Reichsstädter Brunnen von Fritz Nuss, der anmutige Szenen der Stadtgeschichte zeigt. Nach so vielen historischen Eindrücken durfte die Geselligkeit natürlich nicht zu kurz kommen. In der gemütlichen Kulisse der Bierhalle Aalen fand der rundum gelungene Ausflug bei gutem Essen und kühlen Getränken seinen gebührenden Ausklang, bevor die Gruppe vollgepackt mit schönen Erinnerungen die Heimreise nach Berkheim antrat.