Auf den Spuren von Geschichte und Natur: Gelungene E-Bike-Tour des Albvereins

Gemeinsam mit dem Heimatverein Berkheim radelten die Teilnehmer rund 65 Kilometer durch den Schurwald bis hinauf zum Wäscherschloss

Esslingen / Berkheim. Ein voller Erfolg war die gemeinsame E-Bike-Radtour des Albvereins und des Heimatvereins Berkheim am vergangenen Samstag, den 16. Mai. Bei besten äußeren Bedingungen machten sich die Radbegeisterten auf eine abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Strecke, die Kultur, Natur und sportliche Gemeinschaft perfekt miteinander verband.
Die Tour startete morgens am Esslinger Bahnhof, von wo aus die Gruppe mit dem Regionalexpress „Mex16“ bequem zum Ausgangspunkt nach Faurndau reiste. Kaum vom Sattel auf die Schiene und wieder zurück, ging es in Faurndau auch schon sportlich los: Die E-Biker folgten der Trasse der alten Bahnlinie und meisterten den ersten sanften, aber stetigen Anstieg hinauf zum historischen Wäscherschloss.
Eindrucksvolle Ausblicke und schattige Waldwege Weiter führte die Route über das geschichtsträchtige „Kaisersträßle“. Vorbei an den Ortschaften Oberkirneck und Rattenharz radelte die Gruppe nach Breech, wo der Reinhold-Maier-Turm bei Börtlingen zu einer kurzen Rast und einem weiten Rundumblick einlud. Über bewaldete Feldwege und ruhige Straßenabschnitte ging es anschließend weiter über Oberberken und Schlichten nach Aichschieß. Hier nutzten die Radler die Gelegenheit für eine kleine, willkommene Erfrischung im idyllischen Biergärtle „Zur Waldschenke“.
Gemütlicher Abschluss nach 65 Kilometern Der Rückweg führte die Gruppe über das Jägerhaus und den Katzenbühl nach Rotenberg, wo man schließlich den Schurwald verließ. Über Uhlbach, Obertürkheim und Mettingen ging es zurück ins Neckartal. Gegen 17:30 Uhr erreichte die Gruppe nach rund 65 Kilometern und stolzen 600 absolvierten Höhenmetern das Ziel in der Pliensauvorstadt.
Bei der verdienten Schlusseinkehr im Biergarten „Hasengarten“ ließen die Teilnehmer unter der Leitung von Wanderführer Michael Jakob den Tag in geselliger Runde ausklingen. Das einhellige Fazit aller Beteiligten: Eine rundum gelungene Ausfahrt, die nach einer Wiederholung verlangt.

Maifeiertag im Berkheimer Wald: Ein Fest für Generationen

BERKHEIM – Strahlender Sonnenschein, herzhafte Bewirtung und leuchtende Kinderaugen: Die traditionelle 1. Mai Hocketse der Ortsgruppe Berkheim des Schwäbischen Albvereins lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher an die Blockhütte am Riederbuckel.

Bereits ab 10:30 Uhr füllte sich das Gelände im Berkheimer Wald mit Wandergruppen, Radfahrern und Familien. Dank der guten Ausschilderung und der modernen Navigation per QR-Code fanden alle Gäste – ob ortskundig oder von auswärts – problemlos den Weg zum idyllisch gelegenen Treffpunkt.

Spiel und Spaß unter den Bäumen
Besonders die jungen Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr herrschte am Schminkstand Hochbetrieb: Mit fantasievollem Kinderschminken und glitzernden Tattoos verwandelten sich die Kinder in bunte Fabelwesen. Ein besonderes Highlight war die Süßigkeitenschleuder, die für viel Jubel und sportlichen Ehrgeiz sorgte.

Kulinarische Vielfalt im Grünen
Für die notwendige Stärkung nach der Maiwanderung war bestens gesorgt. Der Duft von frisch gegrillten Würstchen zog durch den Wald und fand bei einem kühlen Bier reißenden Absatz. Wer es lieber süß mochte, wurde am Nachmittag verwöhnt: Ein reichhaltiges Buffet mit selbstgebackenen Kuchen und frischem Kaffee lud zum Verweilen und gemütlichen Austausch ein.

„Es ist schön zu sehen, wie unsere Hocketse Jung und Alt zusammenbringt und wir gemeinsam einen geselligen Tag in der Natur verbringen können“, freute sich die Ortsgruppe über die positive Resonanz.